| Einmal quer durch´s Mittelmeer | Toernbericht 2002 - Teil 01 |
Alsdann gings nach Mahon an die Boje Nr. 17, wo wir dachten, 2-3 Tage auf den passenden Wind für die erste Nachtfahrt nach Sardinien warten zu müssen........ kurz gesagt: es wurden satte 3 Wochen.
Aber schliesslich konnte das ja nicht ewig so weitergehen und am Mittwoch den 12.6.02 war es dann endlich soweit. Gemäss der alten Fahrtenseglerweisheit "Lieber gut gemotort, wie schlecht gesegelt" hatten wir, um aller Unbill aus dem Weg zu gehen auf sehr ruhiges Wetter gewartet. Für besagten Mittwoch waren sich alle Wetterfrösche, die wir per Internet in unser schwimmendes Heim holen, einig:
Wir hatten uns ein sanftes Dahingleiten auf glatter See ausgemalt... tja..... die Dünung, die uns gleich hinter La Mola empfing, stutzte mal die hohen Erwartungen. Eine halbe Welle von 0.5-1m, das klingt nicht viel, aber für einen Katamaran und dann noch ohne Wind ist das nicht so witzig. Der Skipper guckt leicht kariert aus der Wäsche und ich bin sauer...... weiss selbst nicht auf wen, einfach mies drauf.
Schnell holen wir die 2. Angel ein, denn auch so schon muss ich mir rezepttechnisch einiges einfallen lassen, wie wir zu zweit das nach ausnehmen verbleibende Fleisch von ca. 4 kg vertilgen können.
Am Donnerstag um 17 Uhr fällt in Carloforte auf der Isla de San Pietro der Anker und wir sind glücklich: die erste der beiden Nächte ist überstanden. Und das auch noch extrem gut, denn, was wir nicht zu hoffen gewagt hätten und was nach unserer Erfahrung höchst selten ist im Mittelmeer: wir konnten bei konstanten (!) 10-12 kn aus N die Genua sage und schreibe 18 Stunden in der gleichen Segelstellung stehen lassen, das haben wir nicht oft erlebt! |
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Copyright 2002, Friedrich und Karin Gerkhardt
Catamaran
VELIGANDU
Einmal quer durchs Mittelmeer
mit einem Prout-Catamaran Snowgoose 37 Elite